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Pressebericht Wochenblatt vom 20.11.2010


17.02.2010 - Pressemitteilung vom "Grossen Rat" -
von Peter Ruhr - hier

 

Pressebericht von der OZ Aktuell Nov 2009


 


am 26.11.2009


Erste gemeinsame Kampagneneröffnung

am 21.11.09 im Südbahnhof


 


am 19.11.2009

Bericht von der Vereidigung am 11.11.09

 

05.11.2009


 

Donnerstag, 07.02.08



Bis zum nächsten mal, wenn es heißt
„Frankfurt Helau“:
Impressionen der Frankfurter Fassenacht
Das Wetter war dem Frankfurter Fastnachtszug am Sonntag zwar besser gestimmt als Klaa Paris am Dienstag, dennoch gab ordentlich was zu Feiern. Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, wenn Gott Jokus wieder aufersteht! Fotos: Frankfurter Zug - Nadja Minich/mms, Klaa Paris – Hubert Gloss

BILD vom 06.02.2008




Tipps für tolle Tage
 
Ein Apfelweinlokal, das sich einen eigenen Fastnachtsverein leistet?
Das gibt’s im Nordend. Der Karnevalsclub „Schöne Müllerin“ ist in der gleichnamigen Gaststätte beheimatet und veranstaltet dort auch eine eigene Sitzung. Am Di, 5.2., findet dort, Baumweg 12, auch die traditionelle Kneipen-Sitzung statt. Mehr Infos unter http://www.kcsm.de.

Internetausgabe 15.11.2007

Fastnachtsauftakt in Sachsenhausen:
Das Prinzenpaar war auch dabei
Sachsenhausen
Traditionsgemäß wurde in Sachsenhausen am „11.11.“ der Beginn der fünften Jahreszeit gefeiert. Der Karnevalverein „Die Schnaken“, die Sachsenhäuser Elfer und der KV „Schöne Müllerin“ hatten die Sachsenhäuser Fastnachter zum närrischen Auftakt eingeladen. Um 18.11 Uhr setzte sich die bunte Narrenschar, begleitet vom Musikzug TMCR, in Richtung Alt Sachsenhausen in Bewegung. Unterwegs wurde der Zug immer länger. Zur Überraschung aller erwartete sie vor dem Bobbestübche das neue Prinzenpaar Olli I. und Stephie I. Uwe Saalbach von den Schnaken begrüßte die närrische Gesellschaft. Ein Bote verlas die Bekanntmachung von Großen Rat und stellte damit auch die Frankfurter Tollitäten vor. Darauf wurden dann alle anwesenden Närrinnen und Narren vereidigt. Großes Helau in den alten Gassen. Leider setzte ein Regenguss dem lustigen Spektakel auf der Gass ein Ende. Dafür ging’s in den Lokalen umso munterer weiter. Text und Foto: Felix

 

Printausgabe vom 10.11.2007

Im Süden geht’s närrisch zu

Süden. In den südlichen Stadtteilen haben morgen, 11. November, zur Eröffnung der neuen Kampagne die Narren das Zepter in der Hand. So treffen sich in Sachsenhausen ab 17.30 Uhr die Mitglieder mehrerer Karnevalvereine und Freunde der Frankfurter Fastnacht in der Brücken-, Ecke Schifferstraße. Wie in den vergangenen Jahren haben der ESCC „Die Elfer“, der KC „Schöne Müllerin“ und der KV „Die Schnaken“ einen Umzug durch die Sachsenhäuser Altstadt organisiert. Angeführt von dem Musikzug TMCR ziehen um 18.11 Uhr die Narren und ihre Freunde durch Brücken- und Schulstraße, Paradies- und Große Rittergasse, Dreieichstraße, Klappergasse und zurück zur Großen Rittergasse. Unterwegs wird an mehreren Stellen ein Ständchen intoniert und so den Bürgern von Sachsenhausen sowie deren Gästen die Botschaft verkündet, dass Gott Jokus wieder unter uns weilt.

Um etwa 19.11 Uhr werden vor dem Bobbestübche, Große Rittergasse 89, die Narren auf die neue Kampagne vereidigt. Zwar fällt in diesem Jahr der 11. November auf einen Sonntag, an dem mehrere Lokale Ruhetag haben. Trotzdem wollen einige Wirte ihr Lokal öffnen, um die Narren zu unterstützen. Unter anderem werden mit einer heißen Suppe die Gemüter in Stimmung gebracht. Nach der Vereidigung löst sich die Veranstaltung auf, die Besucher treffen sich dann in den Lokalen und Kneipen wieder.

 

am 20.09.2007

Eröffnung der Kampagne 2007/2008

Original als PDF-Datei (1.627 KB) bitte hier klicken

 


vom 17.09.2007

Fastnacht beginnt in der Brückenstraße.

Sachsenhausen. Es sind noch 55 Tage, dann werden sie wieder losgelassen, die Frankfurter Narren. In Sachsenhausen, so haben es drei Fastnachtsvereine schon jetzt beschlossen, wird keiner den Auftakt der Kampagne verpassen können, denn schon am Sonntag, 11.11., wird im Stadtteil kräftig gefeiert. Der ESCC „Die Elfer, der KC „Schöne Müllerin“ und der KV „Die Schnaken“ werden den Beginn der närrischen Saison in Alt-Sachsenhausen mit einem Umzug einläuten.

Um 18.11 Uhr soll es an dem Sonntag losgehen, von der Ecke Brückenstraße/Spielstraße wollen die Narren durch den Stadtteil ziehen. An der Spitze des Zuges steht das Tanz- und Musikcorps Ronneburg, hier und da werden die Musiker für kleine Platzkonzerte Pausen einlegen. Die Route geht von der Brückenstraße durch Schul- und Elisabethenstraße, Kleine und Große Rittergasse, Dreieichstraße, Klappergasse und zurück zur Großen Rittergasse. Dort werden die Narren um Punkt 19.11 Uhr vereidigt. Diesmal werden sie sich auch verpflichten, während der Kampagne die Frankfurter Wirte nach Kräften zu unterstützen. Diese wiederum werden bereits am 11. November, aber natürlich auch danach, Gastgeber für das närrische Volk sein. So manches Alt-Sachsenhäuser Lokal lässt sogar seinen Ruhetag aus und öffnet für die Auftakt-Party ausnahmsweise sonntags. (ing)


 vom 17.02.2007

Böse Wirte haben keine Lieder
 

Torsten Dornberger: Ein Gastronom, Schlagersänger und Karnevalist dazu
 
VON STEFAN BEHR

Nein, Torsten Dornberger trifft definitiv keine Schuld. Auch wenn er dieses Jahr erstmals mit zwei Wagen beim Frankfurter Karnevalszug mitmischt - und für das Offenbacher Prinzenpaar kein Platz bleibt. Überhaupt ist Dornberger das rituelle Offenbach-Bashing ein wenig suspekt. "Ich frag' mich oft, was die machen würden, wenn sie Offenbach nicht hätten. Dann würden sie vermutlich auf Eschersheim rumhacken." Aber rumhacken ist nicht das Ding von Dornberger, den viele Frankfurter als Wirt der "Schönen Müllerin" im Baumweg im Nordend, noch mehr aber als den "Singenden Wirt" kennen, der seit Jahren in der Frankfurter Fastnacht mitmischt. Es ist ja altbekannt, das böse Menschen keine Lieder haben.

Heute um 22.15 Uhr kann man Dornberger mal wieder im Hessenfernsehen bestaunen. Wie schon in den Vorjahren, tritt er bei der Frankfurter Regenbogensitzung auf - Motto: Da zucke die Tucke. Schon seit Jahren steht er bei Wind und Wetter auf seinem Motivwagen und schmettert beim Frankfurter Karnevalsumzug magna cum voce Gassenhauer um Gassenhauer. Das wird auch dieses Jahr wieder so sein. Dornberger verdient sein Geld zwar als Wirt, aber das Singen ist die große Leidenschaft. Profi ist er in beiden Metiers.

Auf den Weltmeeren

1952 wird Dornberger in Erfurt geboren, die Eltern betreiben einen Friseursalon. Im Alter von acht Jahren zieht er mit seinen Eltern in die Nähe von Fulda, wo sie ein Hotel eröffnen. "So bin ich in die Gastronomie hineingerutscht", erinnert sich Torsten Dornberger. Aber bevor es soweit ist, skippert Dornberger erst noch über die Weltmeere. Er geht für vier Jahre zur Marine. "Eine Traumwelt" nennt er das noch heute. Er erwägt ernsthaft, Seemann zu werden, aber die Eltern wünschen sich eher, dass ihr Sohn einmal den elterlichen Betrieb übernimmt. Dornberger kehrt nach Hause zurück und macht eine Kochlehre.

Aber nach der Kochlehre kommt alles erst einmal ganz anders. Zusammen mit seinem Partner Martin Herwig macht Dornberger Musik. "Martin und Torsten" nennt sich das Duo, das sich dem deutschen Schlager verschreibt. Nicht ganz unerfolgreich, sagt Dornberger. Er zieht nach Frankfurt, um dort im Studio aufzunehmen. Man hat die eine oder andere Chart-Platzierung. Aber der ganz große Durchbruch bleibt aus. "Den Sprung in die Volksmusik haben wir nicht geschafft", bedauert Dornberger.

 
Erfolg in den USA

Dann kommt die Neue Deutsche Welle, und in der Heimat wollen nur noch wenige etwas von Martin und Torsten hören. Die touren dafür immer öfter durch die USA, treten dort auf Oktoberfesten auf, spielen in Chicago und Las Vegas. Noch heute hängt in der Schönen Müllerin eine persönliche Widmung von Siegfried und Roy. "In den USA war diese Musik viel gefragter als hier", sagt der singende Wirt.

Aber so richtig leben kann man davon auch nicht. "Irgendwo musste ein Standbein her", sagt Dornberger. Da kommt die Schöne Müllerin gerade recht. Anfang 1988 pachtet Dornberger die Traditionsgaststätte, in der er zuvor schon ein paar Jahre lang regelmäßig ausgeholfen hat. Die 1986 von Hermann Müller und seiner Frau Johanna - eben der "schönen Müllerin" - gegründete Kneipe hat eine kleine Durststrecke hinter sich. Dornbergers Vorgänger hatte ein Vermögen geerbt und die Dinge "ein wenig schleifen lassen". Dornberger, der in seiner Jugend einst deutscher Juniorenmeister der Köche war, widmet sich ganz der hessischen Küche und bringt den Laden wieder auf Vordermann. Noch heute regiert in der Küche die hessische Gutbürgerlichkeit: legendär das Hessenschnitzel, gefüllt mit Äpfeln, Sauerkraut, Speck, Sahnepürree und Apfelweinsoße. Leichte Küche ist das nicht. Aber die leichte Unterhaltung verliert Dornberger nie aus den Augen, vor allem in der fünften Jahreszeit. Er mischt im Karneval kräftig mit, singt, hält Büttenreden, gründet den KC Schöne Müllerin. Der ist mit gut 40 Mitgliedern "zwar der kleinste in Frankfurt, dafür machen wir aber alles mit viel Liebe und Schmackes".

Dass er nicht gerade in Kölle gelandet ist, hat Dornberger natürlich längst gemerkt. "Frankfurt ist bestimmt keine Karnevalshochburg. Gehen Sie doch einmal am Rosenmontag mit einer Narrenkappe durch die Innenstadt - da werden Sie am Ende noch erschossen!" Großartig stören tut ihn das allerdings nicht.

Etwas anderes stört ihn viel mehr: Er vermisst beim Frankfurter Karneval oft den Lokalkolorit. "Was brauchen wir auf einer Galasitzung Roberto Blanco? Wir haben in Frankfurt genug eigene Künstler." Was sowohl Segen als auch Fluch sein kann: Von der dichtbehängten Wand mit Bildern prominenter Gäste grüßen neben Mario Adorf auch die selig lächelnden Jacob-Sisters.

Ein echtes Kleinod ist an der Wand auch noch zu finden: ein eigens für die Schöne Müllerin entworfener Dagobert Duck, gezeichnet von Don Rosa, dem momentan wohl unangefochten besten Disney-Zeichner, den viele für den legitimen Carl-Barks-Nachfolger halten. "Den haben die Donaldisten bei der Buchmesse angeschleppt. Ganz heimlich, still und leise. Aber trotzdem haben die Leute Schlange gestanden. Gute Güte - Donaldisten…ich wusste gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt."

Der Bembel kommt wieder

Neben dem Karneval ist die zweite große Leidenschaft Dornbergers der Apfelwein. Er ist Vorsitzender der Vereinigung der selbstkelternden Apfelweinwirte in Frankfurt und Umgebung - auch wenn in der Schönen Müllerin schon seit vielen Jahren nicht mehr selbst gekeltert wird. Und als solcher froh darüber, dass "vor allem die jungen Leute den Bembel wieder zu schätzen lernen". Und den Handkäs. Und das in einer Zeit, in der Apfelweinfrevler das Stöffche mit Cola panschen und als Lifestyle-Getränk verkaufen. Da kann Dornberger gar nicht drüber lachen. Das, sagt er, mache den guten Ruf des Apfelweins kaputt.

Gelassen hingegen bleibt er, wenn jemand einen Süßgespritzen oder gar einen "Äppler" bestellt. "Das ist kein Ding, das gegen die Tradition geht. Da kann man der Jugend halt nix vorschreiben. Für die HipHoper ist es halt nun mal der Äppler."

Mit seinen Karnevalsgagen wird Dornberger nicht reich - er spendet sie komplett an zwei Waisenhäuser in Thailand. "Ich engagiere mich auch für die Krebs- und die Aidshilfe. Ich habe wohl eine soziale Ader." Auf der Internetseite www.schoene-muellerin.de kann man nachlesen, wohin das Geld geflossen ist. Und da sage noch einer, bei den Frankfurter Apfelweinwirten handele es sich um eine Ansammlung grummeliger Muffköppe.

Porträt

Torsten Dornberger kommt 1952 in Erfurt zur Welt. Wenige Jahre später eröffnen seine Eltern ein Hotel in der Nähe von Fulda.Nach der Schule geht er für vier Jahre zur Marine. Er liebäugelt mit einer Karriere als Seemann, entscheidet sich aber dann doch für eine Ausbildung als Koch, wo er es einmal gar zum deutschen Juniorenmeister bringt. Ende der 70er Jahre verdient er sein Geld als Musiker. Das Duo "Martin und Torsten" spielt deutsche Schlager - und hat vor allem in den USA Erfolg. In Frankfurt betreibt Dornberger seit vielen Jahren das Traditionsrestaurant "Zur Schönen Müllerin". Bekannt ist er auch durch sein Karnevalstreiben. Die Schöne Müllerin hat einen eigenen Karnevalsverein, er selbst singt mittlerweile schon traditionell vom hohen Wagen aus Stimmungslieder. Er tritt in diversen Sitzungen auf, wo er nicht nur singt, sondern auch Büttenreden hält. Vorsitzender der Vereinigung der selbstkelternden Apfelweinwirte in Frankfurt und Umgebung ist er außerdem. skb

URL: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/frankfurt/?em_cnt=1077122
 

Abschrift

Narrenfreiheit in Sachsenhausen!

KV "Die Schnaken", ESCC "Die Elfer", KC "Schöne Müllerin" & Vereinsring eröffneten farbenfroh die 5. Jahreszeit in den Gassen Alt Sachsenhausens

Während die "närrischen Herrscher" Frankfurts, sprich Vorstandsmitglieder des "Großen Rats", mit der "Nicht Präsentation" eines neuen Frankfurter Prinzenpaares am 11.11. 2006 einen klassischen Fehlstart in 5. Jahreszeit hinlegten, sorgten die "närrische Basis" des Stadtteils Sachsenhausen zeitgleich für einen stimmungsvollen Beginn der neuen Fastnachtskampagne. Mit einem fröhlichen und farbenfrohen Umzug durch die historischen Gassen begrüßten ca. 80 weibliche und männliche, junge und alte "Narren" ihren "Gott Jokus" und unterwarfen sich in der Großen Rittergasse, vor dem "Bobbestübche" dessen, von Uwe Saalbach (KV Schnaken) vorgelesenen und bis Aschermittwoch geltenden "närrischen" Gesetzen. Die Anwesenden gelobten feierlich, Gott Jokus bis zum Ende der Kampagne "treu zu dienen und seinem Ansehen Ehre zu erweisen, den Grießkrämern mit den Waffen des Humors entgegen zu treten, an allen Sitzungen und Veranstaltungen teilzunehmen, die Gaststätten aufzusuchen um den Umsatz der Wirte zu fördern und die intensive Kontaktpflege zu den anderen Vereinen zum Wohle der Sachsenhäuser Fastnacht!" Den KV "Die Schnaken" sowie deren Kooperationspartnern, die Mitglieder des ESCC "Die Elfer", des KC "Schöne Müllerin" und des Sachsenhäuser Vereinsrings gebührt für diesen herrlich erfrischenden Auftritt auch von dieser Stelle großer Respekt. Dank, sagen muss man auch den Wirten der Gaststätten "Bobbestübche" und "Guck Guck" die mit kostenlosen Speisen die Zugteilnehmer verköstigt haben. Dies alles zeigt, dass man auch mit kleinen Mitteln Großes bewirken kann. Wie beliebt diese alte Sachsenhäuser Tradition ist, bewies die aufgrund schlechter Witterung nicht zu erwartende große Teilnehmerzahl. Pünktlich um 19.11 Uhr setzte sich der bunte Zug in der Spielstraße (Brückenstraße) in Bewegung. Eskortiert von der Polizei auf zwei Motorrädern und in einem Streifenwagen zogen die "Narren" durch die Brückenstraße. An der Spitze des Zuges marschierte mit kraftvollem Spiel, das Tanz- und Musik Corps Ronneburg, dahinter folgten Brunnenkönigin Pamela I. und Apfelweinkönigin Daniela. In bunter Folge schlossen sich die Karnevalvereine und Freunde der Sachsenhäuser Fastnacht an.

Enttäuscht nahmen viele Zugteilneh­mer/innen das Fehlen des an diesem Tage, zu dieser Stunde offiziell noch amtierenden Frankfurter Prinzen­paares, Alexander I. und Iris I. zur Kenntnis. "Die haben sich leider kom­plett aus dem Fastnachtgeschehen ausgeklinkt", beantworteten die Zug­veranstalter die oftmals gestellte Frage nach dem Verbleib der (Ex-) Tollitäten. In der Schulstraße, auf Höhe Frit­schengäßchen wurde ein Stopp ein­gelegt. Die Zugkapelle intonierte das Lied vom treuen Husaren. Die Gäste der umliegenden Lokale kamen auf die Straße und erste "Helau" Rufe erschallten. Dann zog die Karawane weiter. Es folgten weitere "Stopps" in der Schulstraße, vor den Affentor­häusern, in der Kleinen und der Gro­ßen Rittergasse und am berühmten "Fraa Rauscher-Brunnen". Überall kamen Bürger und Gäste auf die Straße, sangen Fastnachtslieder und schunkelten mit den Sachsenhäuser Narren. Auch bei der stimmungsvol­len Durchquerung der Apfelwein­wirtschaft "Lorsbacher Tal", löste der Musikzug helle Begeisterung aus, bevor - wie zuvor bereits erwähnt - in der Großen Rittergasse öffentlich der "Närrische Eid" abgelegt wurde. Nach der Vereidigung genossen die Teilnehmer/innen dieser Zeremonie die von den Wirten der Gaststätten Bobbestübche und Guck Guck kos­tenlos angebotenen Suppen und Ge­tränken. Danach wurde die schlechte Witterung "außen vor" gelassen, begann der gemütlichere Teil des Kampagnenauftaktes in den verschie­denen Alt Sachsenhäuser Gaststätten. Keine Frage, im Gegensatz zum "Gro­ßen Rat" im pompösen Römer, hat sich der gar nicht so kleine aber feine Sachsenhäuser Karneval am 11. 11. 2006 glänzend in Szene gesetzt.       jogo

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am 16.11.06
Abschrift

Vereidigung der Narren in Dribbdebach:

Mit Schwung in die fünfte Jahreszeit

Sachsenhausen - Am 11.11. um 11.11 Uhr begann die fünfte Jahreszeit. Das war auch in Alt-Sachsenhausen zu merken.
Gegen 18 Uhr trafen sich die Mitglieder der quot;Elfer", der "Schnaken" und eine Abordnung des KC "Schöne Müllerin" auf der Spielstraße. Mit schallendem Helau begrüßte sich die Narrenschar.
Angeführt vom Musikzug des Tanz- und Musik Corps Ronneburg 1997 e.V. setze sich um 18.30 Uhr der bunte Narrenzug durch die Gassen Alt-Sachsenhausens. Mit dabei die Sachsenhäuser Brunnenkönigin Pamela 1. und die Frankfurter Apfelweinkönigin Daniela 1.
Unterwegs hier und da mit Helau begrüßt, kam die närrische Prozession vor dem "Bobbestübche" an. Hier versammelte sich dann die gut­ gelaunte Narrengemeinde, die auf ihrem Weg um einiges angewachsen war, zur traditionellen Vereidigung der Sachsenhäuser Narren. Angelika Degenhard von den "Elfern" verlas die Närrischen Gebote und Uwe Saalbach von den "Schnaken" sprach die Vereidigungsformel. Die Narrenschar gelobte sie treu zu befolgen. Nach vielstimmigem Helau gab's dann gegenüber beim "Guck-Guck" deftige Eintopfsuppe zum Nulltarif. Dank Gott Jokus gibt es auch noch närrische Wirte.
Danach ging's natürlich noch nicht heim. Die in Stimmung gekommenen Närrinnen und Narren feierten in Alt-Sachsenhausen den Beginn der fünften Jahreszeit ordentlich weiter.
Felix

Quelle: www.kv-die-schnaken.de

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vom 13.11.2006

Karnevalisten schwören einen Eid gegen den "Griesgram"

Hundert Narren ziehen zum Erstaunen von britischen Touristen durch Alt-Sachsenhausen und lassen sich vom Wetter nicht schrecken.

Mit einem Musikzug durch Alt-Sachsen­hausen haben drei Karnevalsvereine des südlichen Stadtteils und aus Bornheim gemeinsam den Auftakt der fünften Jahreszeit gefeiert. Der Marsch endete mit der Vereidigung der Karnevalisten gegen "den Griesgram".

SACHSENHAUSEN: Das Wetter ist kalt. Nur einige britische und amerikanische Touristen verfolgen mit erstaunten Blicken die Versammlung der Narren. Nicht gerade eine perfekte Feierstimmung. Doch die rund 100 Narren, die sich zur Vereidigung der Karnevalsvereine eingefunden haben bleiben standhaft.
"Wir geloben, dass, wir in froher Gemein­schaft mit all unseren närrischen Freunden bereit sind, vom 11.11. bis Aschermittwoch, dem Prinzen Karneval treu zu dienen, ihm zu huldigen und seinem Ansehen Ehre zu bereiten, das geloben wir!" Die rechte Hand in die Höhe gestreckt sprechen sie in ihren warmen Kostümen, Narrenkappen und Fackeln in der Hand den Eid nach, den Uwe Saalbach vom Karnevalsverein "Die Schnaken" trotz der leergefegten Gassen feierlich auf den Stufen einer Gaststätte in der Großen Rittergasse vorträgt.


Das sei heute der zweite große Umzug, sagte Franz Schelbert, Organisator des Umzugs und Pressesprecher bei den Schnaken, begeistert. Vorher habe es zwei Jahre lang keine Umzüge gegeben. Jetzt hätten die Vereine allerdings „mit dem Rücken zur Wand" gestanden, weil das Interesse an der Arbeit der Vereine kontinuierlich nachgelassen habe, insbesondere bei der Jugend, so Schelbert. Der Umzug sei ein Weg, um dem entgegen zu wirken und an die Öffentlichkeit zu gehen. Mit Fackeln in der Hand waren die Narren zuvor anlässlich des Beginns der Fünften Jahreszeit vom Treffpunkt an der Brückenstraße unter der Führung des Musikzuges des Tanz- und Musik Corps Ronneburg durch die Straßen von Alt-Sachsenhausen bis zur großen Vereidigung in der Großen Rittergasse zwischen Paradies- und Kleiner Rittergasse gezogen.
Immerhin beteiligten sich hundert Narren an dem Umzug, den der Erste Sachsenhäuser Carneval Club (ESCC) "Die Elfer" gemeinsam mit dem Karnevalverein (KV) "Die Schnaken" und der "Schönen Müllerin" ausrichtete. Schade sei, dass es noch kein Prinzenpaar gebe, das an der Vereidigung hätte teilnehmen können. Erfreulich sei jedoch, dass die Apfelweinkönigin dabei war, sagt Schelbert.
PHILIPP SCHLÄGER

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 vom 13.11.2006

Auch Narren im Süden ermüden.

Durch Sachsenhausen zog eine Schar von singenden und tanzenden Fastnachtern von der Brückenstraße über die Wallstraße und die Paradiesgasse um die fünfte Jahreszeit zu begrüßen. Und schließlich fand sich der Zug in der Großen Rittergasse zur diesjährigen Vereidigung ein. Damit war es auch beim zweites Mal gelungen, die im vergangenen Jahr wiederbelebte Tradition des Saisonauftakts fortzuführen.

Die Stimmung wurde nicht nur von dem feuchten Wetter, sondern auch vom Fehlen eines Prinzenpaares getrübt. Zudem lassen die Nachwuchssorgen den Jecken in Sachsenhausen keine Ruhe: "Die Zukunft sieht nicht gut aus", befürchtet Uwe Saalbach, 1. Vorsitzender und Ministerpräsident der Schnaken. Diese Aussichten ermüden.

Der Altersdurchschnitt steige stetig. Für die Fastnacht sei bei den unter 18-Jährigen kein großes Interesse vorhanden. ähnliche Defizite haben auch die Elfer zu vermerken. "Zwar kommen immer mal fünf oder sechs Mädchen zur Garde hinzu", weiß Trainerin Ute Langenbach-Weger. Die Wenigsten aber blieben dabei.

Die Narren hoffen nun auf eine erfolgreiche Saison mit vielen Besuchern. Die aktiven Fastnachter gelobten feierlich, "dass wir keine Sitzungen und Elferratstreffen auslassen werden."

Mit von der Straßenpartie durch die Altstadt waren neben den Fastnachtsvereinen "Die Elfer" und "Die Schnaken", die Brunnen- und Kerbegesellschaft, der Vereinsring und andere Vereine. Das richtige Marschtempo gab der Tanz- und Musik Corps Ronneburg 1997 aus Eckenheim dem Zug vor. (mer)

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                vom 10.11.2006

Printausgabe vom 10.11.2006

Narren ziehen durch Alt-Sachsenhausen

Sachsenhausen. Bunter Start in die fünfte Jahreszeit: In Kooperation wollen die Sachsenhäuser Karnevalvereine ESCC „Die Elfer“, „Die Schnaken“ und der KC „Schöne Müllerin“ gemeinsam mit dem Vereinsring Sachsenhausen eine alte Tradition weiter fortführen: die Vereidigung der Narren in den Straßen von Alt-Sachsenhausen. Treffpunkt ist morgen, 11. November, um etwa 18.30 Uhr in der Spielstraße der Brückenstraße. Angeführt von dem Musikzug des Tanz- und Musik-Corps Ronneburg setzt sich der Zug dann um 19.11 Uhr in Bewegung, um durch die Straßen des Quartiers zu ziehen und den Bürgern zu verkünden, dass Gott Jokus wieder unter uns weilt.

In der Großen Rittergasse zwischen Paradies- und Kleiner Rittergasse werden dann die Karnevalvereine fröhlich-festlich vereidigt. Zu dem Ereignis sind neben allen Bürgern auch das Frankfurter Prinzenpaar, die Sachsenhäuser Brunnenkönigin Pamela I. und lokale Politiker eingeladen. Natürlich können auch alle die Narren beim Marsch durch das historische Viertel begleiten: Wenn der Zug um 19.11 Uhr in der Spielstraße gestartet ist, geht es weiter durch die Brücken- und Wallstraße, die Paradies- und Kleine Rittergasse über den Paradiesplatz, die Paradies- und die Große Rittergasse, die Dreieichstraße und Klappergasse und wieder zurück in die Große Rittergasse.

„An sechs Plätzen legen wir eine kurze Pause ein, und der Musikzug intoniert dort ein Lied“, erklärt Franz Schelbert, Erster Schriftführer der „Schnaken“. Zuhörer sind den Vereinen willkommen. Die Stationen im einzelnen sind am Fritschengäßchen, Affentorplatz, Ecke Kleine Ritter- / Klappergasse, Große Rittergasse in Höhe der Hausnummer 98, am Frau Rauscher-Brunnen und in der Großen Rittergasse vor dem Haus 62. Franz Schelbert: „Wir hoffen, dass es wieder ein farbenprächtiger Umzug wird, der alle in gute Stimmung versetzt.“ (fnp)

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      08.11.2006

      Öffentliche Vereidigung der Narren

      Großer Umzug der Sachsenhäuser Karnevalvereine in Alt Sachsenhausen

      Die 5. Jahreszeit steht unmittelbar vor der Tür. In einer Kooperationsgemeinschaft wollen die Sachsenhäuser Karnevalsvereine ESCC „Die Elfer“, „Die Schnaken“ und der KC „Schöne Müllerin“ gemeinsam mit dem Vereinsring Sachsenhausen eine alte Tradition weiter fortführen: Die Vereidigung der Karnevalvereine in den Straßen von Alt Sachsenhausen.
      Treffpunkt für alle interessierten „Narren“ ist am 11.11.2006 um 18.30 Uhr die Spielstraße in der Spielstraße in der Brückenstraße. Diese ist nur ca. fünf Gehminuten vom Südbahnhof bzw. vom Parkhaus in der Walter-Kolb-Straße entfernt.
      Angeführt vom Musikzug des Tanz- und Musik Corps Ronneburg setzt sich die Narrenschar um exakt 19.11 Uhr in Bewegung, um froh gelaunt durch die Straßen von Alt Sachsenhausen zu ziehen und den Bürgerinnen und Bürgern zu verkünden, dass Gott Jokus wieder unter uns weilt. In der Großen Rittergasse, zwischen der Paradiesgasse und der Kleinen Rittergasse, werden dann die Karnevalvereine offiziell vereidigt. Zu dieser Veranstaltung werden neben vielen Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern das Frankfurter Prinzenpaar, die Sachsenhäuser Brunnenkönigin und lokale Politiker erwartet.
      Und hier die genaue Route der närrischen Sachsenhäuser Vereidigungszuges: am 11.11.06, um 19.11 Uhr. Vom Treffpunkt Spielstraße/Brückenstraße geht‘s zur Wallstraße, durch die Paradiesgasse und Kleine Rittergasse bis zum Paradiesplatz. Weiter durch die Paradiesgasse, die Große Rittergasse, Dreieichstraße, Klappergasse bis in die Große Rittergasse.
      An sechs Plätzen wir eine kurze Pause eingelegt werden und die Mitglieder des Musikzuges werden dort ein spezielles Lied intonieren. Die närrischen „Haltestellen“ sind an der Ecke Wallstraße /Fritschengäßchen, am Affentorplatz/Neuer Wall, Ecke Kleine Rittergasse/Klappergasse, in der Großen Rittergasse, Höhe Haus 98, Am Frau Rauscher Brunnen sowie in der Große Rittergasse, auf Höhe des Hauses 62.
      Die Veranstalter freuen sich auf Ihre rege Teilnahme und versprechen beste „närrische Stimmung“ bevor dann endlich wieder das Wort mit den 5 Buchstaben durch Alt Sachsenhausen hallen wird.       
      jogo

      Quelle: www.kv-die-schnaken.de

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SACHSENHÄUSER
WOCHENBLATT
am 19.10.2006

Mit Musik durch Sachsenhausen

Vereidigung

(pm) In einer Kooperationsgemeinschaft wollen die Sachsenhäuser Karnevalsvereine ESCC „Die Elfer" und der KC „Schöne Müllerin" gemeinsam mit dem Vereinsring Sachsenhausen eine alte Tradition weiter fortführen: Die Vereidigung in den Straßen von Alt Sachsenhausen. Um 19.11 Uhr geht es an der Brückenstraße los. In der Großen Rittergasse, zwischen der Paradiesgasse und der Kleinen Rittergasse, werden die Karnevalvereine vereidigt.

Quelle: www.kv-die-schnaken.de

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